Geschätzte Sponsoren und Interessierte
Fast zwei Jahre lang waren die Schulen in Uganda zum grössten Teil geschlossen,
um die Verbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen. Seit drei Monaten dürfen
die Bildungsinstitute wieder arbeiten. Der Neustart brauchte etwas Zeit, was voraus
zu sehen war. Inzwischen werden an der Beatrice Secondary School Kyankwanzi
wieder rund 300 Jugendliche in sechs Klassen unterrichtet.
Schuldirektorin Regina Nasseremba ist in ihrem Element. Endlich herrscht wieder
Leben auf dem Campus und sie kann sich dort einsetzen, wo ihre Stärken liegen.
Vor kurzem war das schuleigene Krankenzimmer mit Patientinnen und Patienten
angefüllt. Ob Corona im Spiel war, weiss niemand. Es gibt keine Tests. Aber
glücklicherweise hat auch dort die Krankheit im Allgemeinen einen milderen Verlauf
angenommen.
Im Annina Hänny-Schulhaus wird bereits unterrichtet, obwohl noch Bauarbeiter dort
zu tun haben. Gipser, Maler und Sanitärinstallateure sind an der Arbeit. Letztere
schaffen die Voraussetzungen, dass die Biogasanlage in Betrieb genommen werden
kann. Was den Strom betrifft, möchte Regina gut abgesichert sein. Der staatliche
Strom fliesst nicht immer. Daher ist unsere Schuldirektorin am Abwägen
verschiedener Angebote von Solaranlagen, wobei die Grösse des Gebäudes eine
Herausforderung darstellt für die Fachleute.
Bald beginnen für die Schülerinnen und Schüler die Osterferien. Eine willkommene
Zeit für Familientreffen und Erholung, auch für Regina und ihre Lieben. Ihr vielfältiges
Business aber wird die «Chefin» auch dann nicht aus den Augen verlieren.
Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, alles Gute und frohe Ostern.
Das Web-Team
