Geschätzte Sponsoren und Interessierte
Mitte Dezember 2016 haben wir einen Verein gegründet mit dem Namen „Förderung BSSK Uganda“. Zweck dieses Vereins ist es, Spenden zu sammeln für die Beatrice Secondary School Kyankwanzi in Uganda. Noch im letzten Dezember haben wir ein Gesuch um Steuerbefreiung eingereicht beim Kantonalen Steueramt in Aarau. Nun ist der positive Bescheid eingetroffen. Künftige Zahlungen auf die beiden Konti des Vereins „Förderung BSSK Uganda“, für allgemeine Spenden und Patenschaften, können unter „Freiwillige Zuwendungen“ in der Steuererklärung abgezogen werden. Wir sind sehr erfreut, dieses „Label“ zu führen. So haben Sie, geschätzte Gönner, einen kleinen Gegenwert in Form von niedrigeren Steuern und die kontrollierte Gewissheit, dass absolut keine Verwaltungsspesen Ihre Spenden schmälern.
Ende Januar organisierten ugandische Parlamentarierinnen einen „Life skills training workshop“ für Mädchen der Oberstufe mit dem Thema: „It is up to me“. Die mehrtägige Veranstaltung wurde an der BSSK durchgeführt. Um die hundert junge Frauen wurden über ihre Rechte aufgeklärt und für die Bildung motiviert. Regina, selbst aus armen Verhältnissen, präsentierte ihren Lebenslauf und machte den Zuhörerinnen Mut. Um viele Informationen reicher und mit gestärktem Selbstwertgefühl haben die jungen Uganderinnen gelernt, Verantwortung für sich zu übernehmen.
Auf dem Schulcampus wurde weiter gebaut. Das Gästehaus bekam den letzten Schliff. In der Nähe des Knaben-Schlafsaals wohnen jetzt zwei Lehrer in einem kleinen, zweckdienlichen Haus. Der Bezug des Bibliothek/Computer-Gebäudes verzögerte sich. Es war herausfordernd, einen staubfreien Boden für die empfindlichen, elektronischen Geräte einzubauen. Eine weitere Massnahme für mehr Sicherheit bringt die Umzäunung des Schulgeländes. Schauen Sie sich den stattlichen Abschluss in der Bildergalerie an. Endlich wird auch an einem zweiten Schlafsaal für die Knaben gebaut. Dieses Vorhaben stuften wir bereits vor einem Jahr als dringend ein.
Zum ersten Mal besuchten Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Reginas Schule. Sie sammelten Daten für ihre Bachelor-Arbeit zur Entwicklung der BSSK. Und wie immer, wenn Besuch aus der Schweiz anwesend ist, wird ugandische Kultur in Form von Tanz, Gesang und Schauspiel dargeboten.
Eigentlich hatten wir uns bereits gefreut auf den geplanten Besuch von Regina hier in der Schweiz im Spätsommer. Doch daraus wird vorerst nichts. Ein grosses Ereignis, das in der BSSK viel Zeit und Aufwand erfordert, hat Regina zum Verschieben ihrer Reise veranlasst.
Wie Sie vielleicht wissen, gibt es in Uganda auch heute noch Königreiche. Sie sind seit tausend Jahren Teil der ugandischen Geschichte. Ihre Bedeutung liegt in neuerer Zeit vor allem im kulturellen und bildenden Bereich. Nun hat der König der Buganda, der einflussreichste im Land, um Benützung der geräumigen Paul-Fries-Halle und der BSSK Infrastruktur gebeten, um eine mehrtägige Berufs-Informations-Ausstellung durchzuführen. Universitäten und andere Schulen werden sich an einem Stand vorstellen, während Eltern und Schüler aus nah und fern sich über Ausbildungsmöglichkeiten nach der obligatorischen Schulzeit informieren können. Am letzten Tag, am 17. Juni, erscheint der König persönlich, um Preise zu vergeben, das Bibliothek/Computer-Gebäude der BSSK zu eröffnen und die Career guidance week zu schliessen.
Den König der Buganda, zu denen auch Regina gehört, auf Visite zu haben ist zwar eine grosse Ehre, kostet aber auch viel Zeit und Aufwand. Je näher der Event kommt, desto weniger Schulbetrieb ist möglich. Um die ausgefallenen Lektionen zu kompensieren, will Regina nach dem Anlass sofort mit einem komprimierten Zusatzprogramm die entstandenen Unterrichts-Lücken füllen. Das ist speziell für jene Schüler wichtig, die im Oktober und November Prüfungen ablegen müssen. Es geht also um das Wohl der Schüler und die Qualität der BSSK. In dieser anspruchsvollen Phase will Regina Ihre Schule zielstrebig führen und die Verantwortung nicht den andern überlassen, was zu respektieren ist. Sie, sehr geehrte Leserinnen und Leser, werden in einem nächsten Newsletter über spätere Reisepläne von Schulleiterin Regina Nasseremba informiert.
Ihnen wünschen wir einen gefreuten Sommer und grüssen Sie herzlich.
Das Web-Team
