|
|
Geschätzte Sponsoren und Interessierte
|
Zwei grosse Anlässe bereicherten das laufende Schuljahr an der BSSK. Ende April besuchte die Königin des Königreichs Buganda Projekte von innovativen Frauen in der Region. Hauptschauplatz war das Schulgelände der Beatrice Secondary School Kyankwanzi, wo sich viele Leute versammelten, um die Königin zu sehen und ihrer Ansprache zu lauschen. In diesem Zusammenhang durfte Regina viel Anerkennung und Lob entgegennehmen. Wo vor 15 Jahren noch Busch und Bäume wuchsen, präsentiert sich jetzt die Schule. Ausgerüstet mit der zusätzlichen Ausbildung in der Schweiz kam Regina in ihre Heimat zurück und setzte ihr Wissen zum Wohle der ugandischen Jugend ein. Dieses gefreute Projekt, sehr geschätzte Sponsoren, konnte nur dank Ihnen so erfolgreich umgesetzt werden.
|
Ein weiteres Highlight war die Eröffnungsfeier des Annina Hänny-Schulhauses am 22. Mai. Drei Mitglieder der Familie Hänny bereicherten die Feier, die für sie mit vielen Emotionen verbunden war. Zu sehen, dass im fernen Uganda ein schönes, neues Schulhaus den Namen ihrer lieben Verstorbenen trägt, berührte sie. Die beiden Frauen Regina und Annina lernten sich im Soroptimist International Club in Lenzburg kennen und schätzen, womit die beeindruckende Geschichte ihren Anfang nahm. Der Anlass begann mit einer religiösen Feier und der Segnung des Hauses. Prominente Redner aus den Reihen der Gäste von andern Schulen und Glaubensgemeinschaften, der Politik und staatlichen Vertretern würdigten das gelungene Werk, aufgelockert durch die Darbietung von traditionellen Tänzen und Musik. Ein solches Fest ist Grund genug, eine Kuh zu schlachten, um die anwesenden Gäste mit einem feinen Essen zu versorgen.
|
Als Ende April der Besuch der Buganda-Königin angesagt war, begannen die Schulferien. Viele der Lehrer machten sich aus dem Staub, anstatt bei den Vorbereitungen zu helfen. Das enttäuschte Regina. Nach der Veranstaltung organisierte sie kurzerhand einen Workshop für ihre Lehrer und erklärte diesen für alle obligatorisch. Die Lehrer lernten, was ein guter Pädagoge ausmacht, wie man zeitgemäss unterrichtet, wie man sich sozial engagiert und loyal ist und wie man sich in einem modernen Schulhaus benimmt. Und siehe da, die Spreu trennte sich vom Weizen. Ein Teil des Teams konnte sich mit diesem Bild eines Erziehers nicht mehr identifizieren und ging. Glücklicherweise erhielt Regina durch die Workshop-Leute neue, motivierte Lehrerinnen und Lehrer.
|
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sommer.
|
|
Maria Renggli und das Web-Team
|
|
|
|
|
|