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Kopf
Geschätzte Sponsoren und Interessierte

Der Monat Mai war für uns nicht nur besonders, weil er Blütenpracht, Wärme und
Sommergefühle brachte, sondern auch den Besuch von Regina Nasseremba und
ihrer Tochter Jodie. Die Direktorin der Beatrice Secondary School Kyankwanzi,
Uganda, nutzte die Zeit, um Sponsoren zu informieren, Interviews zu geben,
Bekannte zu treffen und den Wohltätern von Herzen zu danken. Daneben entwarf sie
mit hiesiger Unterstützung Excel-Sheets zur Verbesserung von Arbeitsabläufen im
Personal- und Finanzbereich. Bei Bedarf gab Regina Antworten und Anweisungen
auf die Fragen ihrer Lehrer, die zeitweise noch an der Arbeit waren, bevor auch in
Uganda die Schulferien begannen. Unter diesen Umständen kamen Erholung und
Musse fast zu kurz. Ende Monat dann verabschiedeten sich unsere Gäste zufrieden,
motiviert und dankbar, alle um viele gefreute Begegnungen reicher.

Mit neuem Schwung und der tatkräftigen Unterstützung von Sponsoren-Geldern
treibt Regina die Berufsförderung voran. Vor allem am Samstag, wenn in allen
Berufsfächern unterrichtet wird, ist einiges in Bewegung auf dem Gelände der BSSK.
Auf der Webseite bekommen Sie Einblick in die Arbeit der Schreiner,
Coiffeusen/Stylisten, Schneider*Innen und den Landwirten. Das Beatrice Skills
Training Center wird vielfältig. Somit ist Regina auch gefordert in der Raumzuteilung.
Was Staub verursacht, bleibt in ehemaligen Schulräumen oder draussen, Computer-
und Näh-Kurse siedelt Regina in staubarmer Umgebung im neuen Annina Hänny-
Schulhaus an.

Regina ist auf ein gut funktionierendes Lehrer-Team angewiesen, das bereit ist,
seriös, zuverlässig und umsichtig zu lehren und auch in der unterrichtsfreien Zeit
Überwachungs- und Kontroll-Funktionen zu übernehmen. Solche Pädagogen zu
finden, ist sehr schwierig. Immerhin hat Regina eine nicht mehr ganz junge Frau
angestellt, die bereit ist, im Vollpensum zu arbeiten und auf dem Schulgelände zu
wohnen. Regina freut sich über diese Anstellung, weil das männerlastige Lehrer-
Team mit einer fähigen Frau ergänzt werden konnte.

An der Primarschule in Hill View gibt es andere Probleme zu besprechen. Für uns
kaum vorstellbar ist die Tatsache, dass viele Kindergarten- und Primarschulkinder am
Morgen – nach einem kürzeren oder längeren Marsch – in der Schule eintreffen,
lernen, spielen und den ganzen Tag in der Schule verbringen, ohne etwas zu essen.
Danach müssen sie noch den Heimweg bewältigen. Regina bat die Eltern schon
zuvor, den Kindern einen Lunch mitzugeben, doch das funktioniert aus kulturellen
und hygienischen Gründen kaum. Nun will Regina mit den Eltern zusammen eine
Lösung finden, um diesen unhaltbaren Zustand zu ändern.

Wie arm die Menschen in dieser Gegend sind, zeigt sich auch darin, dass nach
einem halben Schuljahr viele Eltern noch kein Schulgeld bezahlt haben. Trotzdem
möchten sie ihre Kinder in den Unterricht schicken. Regina versucht nun, von diesen
Eltern Naturalien zu bekommen. Möglicherweise ist es für einige Väter und Mütter
einfacher, ein paar Kilo Mais oder andere Erzeugnisse aus dem Garten der Schule
zur Verfügung zu stellen, da Bargeld kaum vorhanden ist. Im Übrigen lobt Regina
diese Eltern für ihr Interesse an der Schule und ihre Disziplin.

Mit sommerlichen Grüssen.

Maria Renggli und das Web-Team

Impressionen aus der Berufsschule

2026.07.04 Carpentry work - Schreinerarbeit

Zwischenprüfungen im Annina Hänny-Gebäude

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Lehrer-Weiterbildung

Regina gibt Weiterbildung für ihre Lehrerinnen und Lehrer an der Hill View Primary School.

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2026.06.09 Teachers' refresher course - Lehrer-Weiterbildung