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Kopf
Geschätzte Sponsoren und Interessierte

Nach der Corona-bedingten Bildungslücke hat Ende Januar das zweite, ordentliche
Schuljahr begonnen. Der Eintritt der Schüler zieht sich jeweils über zwei Wochen hin.
Diesmal übernahmen die Nonnen die undankbare Aufgabe, nur jene Schüler
aufzunehmen, die eine Quittung für das bezahlte Schulgeld vorweisen konnten.
Obwohl sich Regina zurückgezogen andern Aufgaben widmete, fanden einige
Beharrliche den Weg zu ihr. Es werden auch künftig Patenschaften und
Schulgeldanteile gefragt sein.

Wie geplant, sind in der zweiten Januarwoche die drei Nonnen des Dominikus
Ringeisen-Werks Uganda in ihr Haus auf dem Schulcampus eingezogen. Sie haben
bei der Vorbereitung des neuen Schuljahres geholfen und Regina beim Eintritt der
neuen Schüler entlastet. Die drei Ordensfrauen erachten es als ihre Aufgabe,
zusammen mit Regina die Beatrice Secondary School Kyankwanzi voranzubringen.

Regina beobachtet seit Jahren, dass erfolgreiche Schulabgänger entweder im
Arbeitsprozess integriert worden sind oder ein eigenes Geschäft angefangen haben.
Viele dieser Berufsleute stammen aus andern Regionen und sind dorthin
zurückgekehrt. Im Bezirk Kyankwanzi ist diese Quote tief. Darum hat Regina mit
einer Gruppe von engagierten Leuten die Frage diskutiert, wie man junge
Erwachsene beim Eintritt ins Berufsleben unterstützen könnte. Da die Mehrheit der
Jugendlichen in jener ruralen Gegend lieber mit den Händen arbeitet, wären
einjährige Berufskurse eine gute Lösung.

Nach längerer Vorbereitung sind Regina und zwei Berufsschul-Lehrerinnen bereits in
einige umliegende Dörfer gereist, haben sich mit den «Local Leaders» getroffen und
das Projekt vorgestellt. Diese sind begeistert und haben nun die Aufgabe, fähige und
willige Jugendliche auszuwählen für diese Art Berufsausbildung. Die jungen Frauen
und Männer besuchen an zwei Tagen pro Woche ihren Kurs, den sie aus einer
breiten Palette von Möglichkeiten auswählen können. Nach einem Jahr erhalten sie
ihr Zertifikat, das sie zur Annahme einer Stelle befähigt oder zum Aufbau eines
eigenen Geschäfts. Auf diese Weise würden die Bemühungen der BSSK in ihrer
nächsten Umgebung vermehrt sichtbar werden.

In grosser Vorfreude teilen wir Ihnen mit, dass Regina geplant hat, ab dem 25. April
einen Monat hier in der Schweiz zu verbringen, zusammen mit ihrer 9-jährigen
Tochter Jodie. Falls Sie interessiert sind, Regina wieder zu sehen oder persönlich
kennen zu lernen, melden Sie sich bitte bei Maria Renggli (renggli@hispeed.ch) oder
bei Regina direkt (naseremba@yahoo.co.uk). Nach drei-jähriger Abwesenheit freuen
wir uns riesig auf ein Wiedersehen.

Frohe Ostern wünscht Ihnen das Web-Team

Die Nonnen ziehen ein ins neue Haus

2023.01.26 The nuns move into the new house - Die Nonnen ziehen ein ins neue Haus