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Kopf
Geschätzte Sponsoren und Interessierte

Bereits im letzten Newsletter hatten wir die unbefriedigende Situation mit Schulleiter Peter Zirimu geschildert. Im Spätsommer zeichnete sich dann ab, dass eine Zusammenarbeit mit ihm unmöglich wurde. Da er immer öfter als Reiseleiter unterwegs war, vernachlässigte er seine Pflichten und verhielt sich am Ende unloyal, ja renitent gegenüber Regina, den Kollegen und der gesamten Schule. Um zusätzliche Gehaltskosten zu vermeiden, forderte Regina den fehlbaren Schulleiter auf, zu kündigen. Das machte er immerhin, aber nicht ohne die Schüler gegen Regina aufzuwiegeln. Unter Polizeikontrolle verliess der Unruhestifter den BSSK-Campus und liess die Schule seither in Ruhe.

Um das Vacuum an der Führungsspitze aufzufüllen, suchte Regina nach einer geeigneten Lösung. Eine Beratungsfirma für Schulen, die unsere Direktorin kannte, machte einen tauglichen Vorschlag. Ein «Special Management Team», bestehend aus sieben Lehrpersonen, füllt seither die Lücke. Jede dieser Personen ist zuständig für einen Teilbereich der Schule und wird dafür entsprechend entlöhnt. Mit diesem Gremium hat Regina gute Erfahrungen gemacht, und sie wird es auch im neuen Schuljahr, das Ende Januar beginnt, weiterarbeiten lassen.

Zu Beginn des letzten Schuljahres lebte und arbeitete eine Nonne, die ihr Praktikum absolvierte, an der BSSK. Regina schätzte sie, denn sie konnte vielseitig eingesetzt werden, war ordentlich, zuverlässig, fleissig und loyal. Nach Ablauf der vereinbarten Zeit sollte die Ordensfrau wieder zurück in ihre Gemeinschaft, dem Dominikus Ringeisen-Werk Uganda, das seine Wurzeln in Deutschland hat. Um eine weitere Zusammenarbeit zu sichern, wurde das Haus des entlassenen Schulleiters vergrössert, so dass drei Ordensfrauen als kleine Gemeinschaft auf dem Schul-Campus leben und arbeiten können. In diesen Tagen werden zwei Lehrerinnen und eine Krankenschwester ins umgebaute Haus einziehen und ihre Arbeit aufnehmen. Wir sind zuversichtlich, dass diese Zusammenarbeit in eine gute Zukunft führt.

Schulgeldprobleme gehören zu Reginas Alltag. Die Zahlungsmoral der Eltern ist schlecht. Darum verfügte Regina, dass nur jene Schüler ihr Zeugnis bekommen und in die Weihnachtsferien entlassen werden, welche das gesamte Schulgeld für das vergangene Jahr bezahlt haben. Leider wusste das der Wachtmann am Eingangstor nicht, und einige Schüler und Eltern entkamen. Die Einbussen trägt Regina.

Am Annina Hänny-Schulhaus sind die Böden im Parterre gemacht und die Fenster eingesetzt. Geduldig schauen wir dem weiteren Innenausbau des geräumigen Gebäudes entgegen.

Während bei Regina weiterhin heisse Tage anstehen, warten wir auf den eigentlichen Winter.

Freundliche Grüsse.

Das Web-Team

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