|
|
Geschätzte Sponsoren und Interessierte
|
Seit unserem letzten Newsletter ist ein halbes Jahr vergangen, eine lange Zeit, in die der Tod von Franz Renggli fällt. Als Vater der Gastfamilie, wo Regina 2½ Jahre lebte, hatte er bedeutenden Einfluss auf den Werdegang seiner Gasttochter. Er lehrte sie Lebensweisheiten und diskutierte mit ihr über Wirtschaftsfragen, die beim Unterricht an der Fachhochschule auftauchten. Regina nannte ihn liebevoll „Papa“ und war ihm zutiefst dankbar für die gewährte Gastfreundschaft. Zeitgleich mit der Trauerfeier hier in der Schweiz wurde an der BSSK in Uganda ein Gottesdienst mit der ganzen Schulgemeinschaft gehalten im Gedenken an ihren geschätzten Unterstützer.
|
Auf der Suche nach einem zuverlässigen Schulleiter wurde Regina fündig im Kollegenkreis ihres früheren Tätigkeitsortes. Peter Zirimu übernahm diese Aufgabe und verlangte von den Lehrern gründlich vorbereitete Lektionen. So soll die Qualität des Unterrichts verbessert werden. Damit dieser positive Effekt nicht abflaut, bedarf das Team einer stetigen Begleitung und Kontrolle. Leider stellt sich jetzt heraus, dass Peter Zirimus zweiter Job als Reiseleiter immer mehr Zeit in Anspruch nimmt. Auf längere Sicht wird wohl wieder eine andere Lösung gesucht werden müssen.
|
Im Verlaufe der letzten Monate sind in Uganda die Lebenshaltungskosten und die Preise für Baumaterial stark gestiegen. Aus diesem Grund hat Regina die Bauarbeiten am Annina Hänny-Schulhaus vorerst gestoppt. Die Geldknappheit ging so weit, dass das Trimester ein paar Tage früher als geplant abgeschlossen werden musste, weil das Budget für Lebensmittel ausgeschöpft war. Das traf auch für andere Bildungsinstitute zu. Angesichts der gegenwärtigen Weltwirtschaftslage ist nicht anzunehmen, dass sich die Kosten-Situation bald ändern wird. Regina ist einmal mehr sehr dankbar für Geld von Patenschaften und Spenden aus der Schweiz.
|
Die Berufskurse erfreuen sich weiterhin grosser Beliebtheit. Die meisten Schülerinnen und Schüler profitieren davon. Doch für diese Ausbildungsstunden braucht es Rohmaterialien wie Lebensmittel, Stoff, Faden usw. Regina hält die Eltern dazu an, dieses Material – so weit wie möglich – den Kindern zu Beginn jeden Trimesters mitzugeben, um die Zusatzkosten niedrig zu halten. Zulasten unseres Spenden-Kontos konnte Regina 20 Nähmaschinen kaufen, was wiederum neue Kurse ermöglicht.
|
Wir wünschen Ihnen angenehme Herbsttage und grüssen freundlich.
|
|
|
|
|
|